Wo könnte es passen? Beratung zur Arbeitsplatzgestaltung in Ihrem Betrieb

In jedem Betrieb gibt es Arbeitsplätze, an denen Mitarbeiter mit Schwerbehinderung arbeiten können - und nur in einem Teil der Fälle sind Investitionen für eine behindertengerechte Arbeitsplatzausstattung nötig. Vielen unserer Teilnehmer merkt man ihre Schwerbehinderung gar nicht an. Herr P. zum Beispiel ist Diabetiker, er benötigt lediglich die Gelegenheit, öfter mal eine Pause zu machen um etwas zu essen und seinen Insulinspiegel zu messen. Frau K. dagegen ist lernbehindert - einfache Arbeiten, die manch anderem Mitarbeiter zu monoton wären, erledigt sie großartig. In ihrem Fall ist es sinnvoll die Arbeit so umzustrukturieren, dass ihre Kollegen von diesen ungeliebten Routinetätigkeiten entlastet werden können - so profitieren alle von der Zusammenarbeit. Bei Frau H. war tatsächlich eine Anschaffung erforderlich: aufgrund einer körperlichen Einschränkung brauchte sie für die erforderlichen Dienstfahrten ein Automatik-Fahrzeug - dies wurde aus Fördermitteln finanziert.

Grundvoraussetzung  ist immer, dass der neue Arbeitnehmer zu Ihrem Unternehmen passt, weil er fachliche und persönliche Voraussetzungen mitbringt, die Ihnen zusagen - Wenn dies gegeben ist, findet sich auch ein Weg, durch passende Organisation und Ausstattung des Arbeitsbereiches eine erfolgreiche Mitarbeit zu ermöglichen.

Dabei beraten wir Sie gerne vor Ort.

Wer könnte geeignet sein? Vermittlung geeigneter Mitarbeiter

Netzwerk1A begleitet motivierte Arbeitssuchende auf dem Weg zurück ins Berufsleben. In unserem Bewerberpool finden sich Menschen mit unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Voraussetzungen und ebenso unterschiedlichen Handicaps. Unsere Integrationsbegleiter nehmen sich Zeit, jeden Teilnehmer genau kennenzulernen um ein klares Bild von seinen Kompetenzen und Erwartungen an eine neue Arbeitstätigkeit zu bekommen. Wenn Sie uns Ihr Stellenprofil beschreiben, können wir Ihnen passgenaue Bewerbervorschläge machen. Für Sie entstehen keine Kosten und keine Verpflichtungen.

Stöbern Sie doch mal in unseren Bewerberprofilen. Und falls noch nicht der oder die richtige KandidatiIN für Sie dabei ist, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Wie könnte es klappen? Begleitung bei Arbeitserprobung und Einarbeitung

Wenn es um die Einstellung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers in Ihrem Unternehmen geht, können  Unsicherheiten auf beiden Seiten bestehen: Ist die Belastbarkeit groß genug? Passen die Fachkompetenzen zur Arbeitsplatzanforderung? Stimmt der "Nasenfaktor"? Bei einem Probearbeitstag lässt sich Klarheit gewinnen. Viele unserer Teilnehmer sind auch bereit, eine für Ihr Unternehmen kostenfreies Praktikum im Vorfeld der Vertragszusage zu leisten. Während der Arbeitserprobung und auch in der ersten Zeit der Einarbeitung stehen die Mitarbeiter des Netzwerk1A zur Verfügung und finden mit Ihnen gemeinsam Lösungen, wenn doch noch Probleme am Arbeitsplatz auftreten sollten.

 

 

Arbeit-, Chancen- und Perspektivengeber gesucht!

Kündigungsschutz, Sonderurlaub & Co.

Für das Arbeitsverhältnis mit schwerbehinderten Arbeitnehmern gibt es einige Sonderregelungen. Viele Arbeitgeber haben deshalb Bedenken, einen Bewerber mit Schwerbehinderung einzustellen und fragen sich:

  • Kann ich einem schwerbehinderten Mitarbeiter überhaupt wieder kündigen?
  • Darf ich ihn im Schichtdienst einsetzen?
  • Kann ich erwarten, dass er Überstunden macht?

Grundsätzlich gilt, dass sich die Sonderregelungen für Schwerbehinderte in der täglichen Zusammenarbeit meist kaum bemerkbar machen. Wie bei jedem anderen Mitarbeiter kommt es darauf an, die vertraglichen Rahmenbedingungen wie Vertragsdauer, Urlaubs- und Arbeitszeiten und auch die Aufgabenstellung klar zu kommunizieren und Vereinbarungen zu treffen, die für beide Seiten tragbar sind. Ist der Mitarbeiter bereit, im Schichtdienst zu arbeiten und Überstunden zu machen, ist er genauso flexibel einsetzbar, wie seine Kollegen. Und sollte es zu einer Kündigung kommen, ist auch dies in Abstimmung mit dem Integrationsamt möglich.

Gerne beraten wir Sie vor Ort in Ihrem Betrieb zu diesem Thema.

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Rechnet sich das für Sie?

Schwerbehinderte Mitarbeiter haben Anspruch auf eine reguläre Entlohnung für ihre Arbeit. Und das obwohl die Leistung je nach Art der Beeinträchtigung und je nach Dauer der Arbeitslosigkeit möglicherweise geringer ausfällt. Hinzu kommt, dass gegebenenfalls Anschaffungen oder bauliche Veränderungen nötig sind, um den Arbeitsplatz barrierefrei zu machen. Um diese Belastungen auszugleichen, steht Ihnen eine Vielzahl von  Angeboten zur finanziellen Förderung zu Verfügung: Eingliederungszuschuss, Beschäftigungssicherungszuschuss, Förderung für Investitionen für technische Hilfsmittel, erforderliche Umbaumaßnahmen oder die Anschaffung behindertengerechter Arbeitsgeräte sowie aktuelle Sonderförderungsprojekte. Wichtig ist, dass diese Fördermittel meist vor dem Abschluss eines Arbeitsvertrages beantragt werden müssen. Wir beraten Sie gern darüber, welche Möglichkeiten sich für Ihr Unternehmen rechnen und bahnen die Antragstellung für Sie an.

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Anders ist das neue Normal: Diversity und Zusammenarbeit

Mit dem steigenden Durchschnittsalter Ihrer Belegschaft wird die Zusammenarbeit von gesunden und gehandicapten Kollegen ein Thema, mit dem es sich lohnt, sich auseinanderzusetzen. Die Idealvorstellung eines toleranten Miteinanders in einem sozial engagierten Betriebsklima scheitert jedoch im Berufsalltag, wenn Termine gehalten werden müssen, Zusatzaufgaben zu bewältigen sind oder es einfach stressig wird. Wie viel Leistungsbereitschaft kann dann dem schwerbehinderten Kollegen abverlangt werden? Und wie viel Verständnis und Rücksichtnahme sind den nicht-behinderten Kollegen zuzumuten? Wie ist überhaupt mit den körperlichen oder psychischen Besonderheiten seitens Kollegen und Vorgesetzten umzugehen?

Zu diesen Themen, die oft Unsicherheiten und Konflikte mit sich bringen, informieren wir Sie und Ihre Belegschaft gerne im Rahmen einer kostenfreien In-House-Schulung. Sprechen sie uns an!

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